Erinnerungen

werden manchmal durch kleine Gesten oder bestimmten Situationen ausgelöst und selber muss man sich wundern wie lange das doch schon her ist 😉

Mir ging es heute auch wieder so, ich sah ein paar Mädchen zusammen kichern und anscheinend ging es um Jungs … da fiel mir Herr Glanz ein, verrückt diese Gedankengänge meines Gehirns manchmal !

Ich glaube ich war so um die 12 Jahre jung, da waren meine 2 besten Freundinnen und ich in unseren Werken Lehrer Herrn Glanz verliebt. Wir waren so vernarrt in ihm das wir uns sogar in die Gruppe zum Punktschweißen einteilen ließen und ich kann euch sagen ich hasste Punktschweißen! Nur da war  eben ER ❤ der Ausbilder und das war ja wohl der Grund überhaupt in die Schweißer Gruppe zu gehen^^ .

Nach dem Unterricht warteten wir solange bis er Feierabend hatte und wir wussten ja das er meistens zu Fuß nach Hause ging.

OMG wir waren wohl kleine Stalkerinnen , aber harmlos wohl gesagt!

Wir verfolgten ihn unserer Auffassung völlig unauffällig, manchmal drehte er sich um und wir standen dumm da, weil wir viel zu nah aufgerückt waren. „Na Mädels wir haben wohl den gleichen Weg“,sagte er lächelnd und wir nickten und kicherten wohl dabei.

Er hat uns sogar mal ein Eis spendiert, denn die Eisdiele lag zum Glück auf unserem gemeinsamen Weg, da hatten wir wenigstens einen Grund auch da lang zu gehen wo er auch lang ging.

Sein Lächeln sehe ich noch heute, wenn ich an ihn denke … ich glaube das vergesse ich niemals, es war einfach wunderschön^^ .

Wir waren so unbeschwert, das wünsche ich mir gerne mal zurück, aber die Zeiten sind wohl endgültig vorbei.

Das ist eben das doofe am Erwachsensein, man denkt einfach zu viel nach. Ist schon okay so , bin  jetzt eben groß 🙂

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Tagesgedanke

War heute beim Lungendoc und alles gut , da bin ich froh, brauche kein Kortison mehr nehmen XXX nur die anderen Medis müssen noch sein, aber damit kann ich gut leben 😉

Nächste Woche muss ich zur ersten Zuckeruntersuchung, na ich bin gespannt ob sich was an den Werten getan hat ?! ,bin ehrlich, hab auch nicht so durch gehalten wie ich das wollte, mir fehlt echt der Zucker. Ich bin da ziemlich unter Druck, aber ich werde das noch schaffen. Ich geb mir Mühe, denn ich will noch lange leben, ich werde gebraucht 😉

Meine neue Zuckerpille vertrage ich auf jeden Fall  besser, endlich keine Magen/Darm Probs mehr XXX! Wollen wir mal hoffen das ich die weiterhin gut vertrage, denn im Beipackzettel stehen auch viele NW, die kein Mensch gebrauchen kann und ich nehme gerne mal sowas mit was als Beigabe mitgeliefert wird grr, bis jetzt alles gut!

Auf jeden Fall habe ich gemerkt das ich einige Lebensmittel anscheinend nicht vertrage, das muss aber noch richtig abgeklärt werden.

Soweit geht es mir gut und da bin ich schon froh, denn Gesundheit ist das A und O im Leben, wenn man jung ist denkt man das bleibt immer so und man kann für immer Bäume ausreißen, aber das ist nicht so, denn auch schon mit  Mitte 50 merkt man das man keine 30 mehr ist 😉

Wünsche Euch allen einen schönen Abend

Nachti Guys

Tagesgedanke

apropos Mond, ich habe endlich alle 23 Masken von Majoras Mask und kann mich nun auf den Mond begeben und die Welt retten 😉 -auf dem 3 DS-

Ich hatte das Game ja schon damals auf dem N64 gespielt und leider nie alle Masken bekommen, immer bei der Sonnenmaske die Kafei braucht habe ich versagt… doch jetzt 2016 endlich habe ich es heute geschafft und irgendwie war es auch gar nicht so schwer als ich dachte mmh, na ja es liegen ein paar Jahre Spielerfahrung dazwischen^^ , auf jeden Fall werde ich morgen hoffentlich zum Held avancieren ^^

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Damals hatte ich Majoras Mask besiegt, aber ich erinnere mich das es schwer war und es heißt ja das der Endkampf mit der 24. Maske- die Maske Gesicht der grimmigen Gottheit- viel leichter sein soll?! Na das werde ich ja morgen merken !

So kann ich diesem fiesen Magen Darm Virus doch etwas Positives( Zeit zum Zocken) abgewinnen, ich kann ja nicht viel rum wirbeln, weil ich immer zwischen Sofa und Bad pendeln muss 😦 

Good Night Guys und keine Sorge ich rette morgen die Welt 🙂

Epilepsie

Meine Tochter hat sie schon ein paar Jahre und im Moment ist es immer noch sehr schwierig, da auch das nächste neue Medikament nicht hilft und das wieder raus muss! Sie hat jetzt einen Termin in ca 3 Wochen zum Video Monitoring, einerseits ist sie froh darüber, das es vielleicht Aufschluss drüber gibt, woher der Schwindel kommt, anderseits hat sie auch etwas Bedenken, weil ja da Anfälle provoziert werden, ist schon doof, aber das muss sein um vielleicht die Ursache ihrer Beschwerden heraus zu finden.

Natürlich sorgen wir uns alle, aber die Hoffnung auf Besserung überwiegt deutlich bei Allen, sie wird ca 2 Wochen stationär liegen und ständig verkabelt sein, also null Bewegungsfreiheit, sie soll sich viel zum Ablenken mitnehmen, es wird sehr anstrengend werden.

Wir blicken eher optimistisch-mehr oder weniger- der Sache entgegen,was bleibt einem auch übrig 🙂 aber ein bißl Magen grummeln haben wir alle bei den Gedanken … schnell diese Vorstellungen aus dem Kopf vertreiben, was alles passieren könnte…sie hat sich ja schon öfters verletzt und klar das sie jetzt auch Angst vor dem hat was kommt… aber wir versuchen ihr Mut und Hoffnung zu geben, wir reden uns einfach alle ein, das alles gut geht!

Das es ihr wieder so schlecht geht, damit konnte niemand rechnen, aber so ist das mit der Epi, von jetzt auf gleich wird dein Leben auf den Kopf gestellt!

Wir hoffen einfach darauf das die Messungen Aufschluss geben und das es ein Medikament gibt, das ihr helfen kann wieder Lebensqualität zu erreichen.

 

Tagesgedanke

OmaIch vermisse Dich immer noch so sehr … nach all den Jahren tut es immer noch so weh… aber ich bin auch glücklich das wir so viele schöne Jahre zusammen hatten ❤

Heintjes Oma so lieb musste ich dir auf Kassette aufnehmen und dann haben wir das immer gesungen, ich kenne auch heute noch die alten Lieder von Hans Albers und andere Lieder die du immer gesungen hast.

Ich habe so viele schöne Erinnerungen mit dir und möchte nicht eine Sekunde missen die wir verbracht haben.

Ich hatte eine wunderschöne Kindheit und du hast daran einen großen Anteil, ich würde alles geben, wenn wir uns noch einmal umarmen könnten, wenn ich deine Stimme hören könnte, wenn ich einfach deine Nähe spüren könnte, leider geht das ja nicht mehr und so bleibt mir nur meine Erinnerung an meine liebste und beste Oma von der ganzen Welt ❤

so war mein Sommer

damals als Kind…
Meine Eltern waren ab 6.00 Uhr aus dem Haus und kamen erst nach 17.00 Uhr wieder nach Hause und dann mussten sie noch einkaufen und den Haushalt führen und noch die Oma versorgen.
Wir brauchten in den Sommerferien kaum was machen, meine Eltern ließen uns ganz viel Freiheit. Natürlich erledigten wir auch mal Einkäufe und halfen bei kleinen Haushalts Sachen wie Abwaschen, Wäsche waschen und aufhängen und verbrachten mit unserer Omi auch viele Stunden, aber die meiste Zeit hatten wir für uns.

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Alltagskram

Wir kämpfen uns so durch….Töchterchenquält sich mit ihren Medikamenten herum und noch ist keine Besserung zu merken, sie kommt an ihre Grenzen  .. mal sehen wie die nächsten Tage werden… so kann das nicht bleiben, aber sie hat noch etwas Hoffnung das es vielleicht doch besser wird…

Ich bzw. wir haben endlich den Termin für die letzte Schlacht gegen das JBC bekommen… ich weiß ja schon das wir nicht gewinnen können und werden, jedenfalls hat das der Richter bei der letzten Verhandlung schon angedeutet, aber egal, wir haben uns gewehrt gegen diese Ungerechtigkeit und wir gehen mit Stolz im Herzen und in den Augen unter !

Man muss nicht immer Sieger sein um zu gewinnen ^^ 

Ja im Moment ist alles wieder schwer, aber wir werden auch das alles überstehen, denn wir wollen leben und glücklich sein und nicht traurig dahin vegetieren, wir haben ja nur dies eine Leben und wie schnell das vorbei sein kann, haben wir ja wieder im TV gesehen 😦

Ich wünsche uns und allen die auch nicht weiter wissen, das sich ein Weg findet und das Türen sich öffnen und vielleicht ein lieber Mensch da ist der Euch und uns hilft die Sorgen, Ängste und Nöte zu lindern und zu verscheuchen. Der Glaube stirbt zu letzt sagt man ja immer.

Es war einmal…

auch bei mir gibt es ja ab und an was zum Thema -Es war einmal-

Arabella erzählte ja heute was aus ihrer Kinderzeit und als ich bei ihr las, fiel mir unser Kramladen ein 🙂

Ich hab früher also als Kind oft für meine Omi Bier gekauft^^, sie hatte so eine kleine Einkaufstasche gehabt, da haben genau 6 kleine Helle reingepasst. Sie hat mit ihren Damen – das waren 2 ledige Schwestern, sie lebten schon immer zusammen, ich mochte sie sehr gerne–  nachmittags gern ein Bierchen gezischt .

Meine Mum sah das gar nicht gerne, aber ich hab das gerne getan, denn wenn ich die Bierchen holte, gab es vom Besitzer des Ladens immer aber auch wirklich immer etwas zum Naschen für mich dazu. Ich mochte diese schaumartigeren Tiere  gerne, die waren außen ganz hart, aber innen drinnen waren sie schaumig…mmmh oder Lakritzstange oder Zuckerstangen gelb und rosa waren die .

Komisch das wir das immer noch genau wissen, wie der Süßkram aussah und wie er schmeckte^^ !

In dem kleinen Laden gab es einige Lebensmittel, aber vor allen Bier und Brause. Der Enkel des Inhabers ging in meine Klasse, das war super, wenn wir bei ihm spielten, dann hatten wir immer ausgesorgt 🙂 ihr könnt Euch vorstellen mit ihm wollten alle gerne befreundet sein!

Der Laden war noch sehr lange in Besitz der Familie, da war ich schon erwachsen und hab brav dort meine Süßigkeiten gekauft ^^ Dieser Duft wenn man ihn betrat war immer wieder berauschend, es war so ein Gemisch aus Zigaretten/Zigarrenrauch, denn die Männer quatschten da auch miteinander und frisch gemahlenen und aufgebrühten Kaffee und Alkohol, das störte mich als Kind gar nicht! Die großen Gläser mit den Bonbons sehe ich heute noch vor mir.

Manchmal ging Omi mit und sie unterhielt sich dann noch mit einigen Leuten und das Kind musste ja warten, also musste es ruhig gestellt werden und das mit dem schönen Süßkram, es war ein Himmelreich für uns Kinder dort im Laden. Manchmal fehlten ein paar Pfennige zum Glück und der Besitzer hat dann immer gelächelt und uns trotzdem das gegeben was wir wollten. Er war einfach immer super nett! So etwas vergisst man nie!

Die  Schwestern die immer bei Omi waren und ich spielten oft am Nachmittag Mensch ärgere dich nicht, das war immer sehr schön und manchmal spielten wir um Geld … ich gewann immer auch wenn ich verloren habe, denn ich konnte immer alle Pfennige behalten, das fand ich toll 😉

Als meine Omi starb mussten wir ja ihre Sachen aufräumen, sie hatte sogar noch ihre Einkaufstasche von damals, mir kamen die Tränen als ich sie sah…

 

also morgen…

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wird er sich sicher verstecken … Silvester mögen Katzen ja nicht so … ich mag am Liebsten das Feuerwerk 🙂

Wir haben schon immer gerne mit Feuerwerk hantiert … schon als Kinder waren wir hin und weg von dem Zauber am Sternenhimmel.

Am Neujahrsmorgen sind wir Knirpse immer ganz früh aufgestanden und haben die Reste der Raketen gesucht, manchmal waren auch Blindgänger dabei die wir dann versucht haben zu zünden tz Kinder eben … BITTE KINDER NICHT MIT DEN FEUERWERK SPIELEN, das ist sehr GEFÄHRLICH!

Meine Mama hatte damals in einer Pyrotechnik Firma gearbeitet… also wenn wir nichts hatten und wir meistens von Nachbarskinder samt Eltern bemitleidet worden, weil wir halt arm waren… dann war Silvester unser Tag… denn wir hatten so ein Feuerwerk wie keiner in unserer Stadt… na gut … die Leute die auch alle in dieser Firma beschäftigt waren, hatten ein ähnliches Riesen Feuerwerk 😉 das waren aber nicht sehr viele … vielleicht 20 Leute.

… an Silvester waren wir mal die TOLLEN LEUTE der Stadt… und das tat auch mal richtig gut, besonders von allen Angebern in der Klasse beneidet zu werden … Kinder brauchen das auch mal, einfach mal im Rampenlicht zu stehen ^^ obwohl wir ja fast nichts für tun mussten, einfach nur die Raketen und Fontänen in Sand stellen und Vati hat sie angezündet, als wir älter wurden durften wir dann auch anzünden… 😉

Das ist bis heute so geblieben, nur das wir heute nicht viel kaufen können, das ist einfach zu teuer für uns.

Wenn TB genug Mäuse hätte, dann würde ich zu meinen Eltern fahren und ihnen genau so ein bombastisches Feuerwerk zaubern, so wie sie das für uns getan haben … ich denk da oft dran, weil wir in diesen Moment wirklich glücklich waren… genau so glücklich wie am Heilig Abend, wenn wir nen großen gebratenen Vogel zu essen hatten, das war schon was ganz besonderes für uns!

Jahresende und TB wird melancholisch … ja manchmal denkt man eben an solche Sachen, wir hatten es halt nicht so einfach früher, aber trotzdem waren wir glücklich und genauso ist es auch heute. Wir haben mit Arbeitslosigkeit und Krankheit zu kämpfen, so wie ganz viele andere Menschen auch, aber wir geben uns nicht auf, suchen nach Wegen und am Ende des Tages können wir sagen das wir trotz allem sehr glücklich und zufrieden sind 🙂

die Schale…

einer Mandarine finde ich immer wieder schön … ich rieche gerne ihren Duft … als Kinder hatten wir ja eher Apfelsinen und dann auch nicht solche Sorten die wir heute kaufen können, da gab es nur welche die meist strohig waren und total sauer, aber wir freuten uns trotzdem und haben die natürlich gleich verzehrt, ich glaube da hat keine den Heilig Abend überlebt 😉 … so war das halt in der DDR… Südfrüchte gab es sehr sehr selten… die Schalen der Apfelsinen haben wir in der Wohnung verteilt, damit hat es einige Zeit überall so toll geduftet …KINDER mal nicht lesen und wenn doch BITTE NICHT NACHMACHEN! -wir haben auch die Schale mit den Fingern vor einer brennenden Kerze zusammengedrückt, der Saft der dann raus kam erzeugte kleine Funken, das fanden wir toll ^^-

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Kindheitserinnerungen

Um diese Zeit hatten wir früher schon Schnee, die Fensterscheiben waren mit Eisblumen verziert, denn so abgedichtete Fenster wie wir sie heute haben, gab es früher (60-iger 70-iger Jahre) ja nicht . Mein Vati sorgte dafür das wir die Kohlen für den Winter schon im späten Herbst im Keller hatten, selbst darauf musste gespart werden, ach so heute sparen wir ja auch, das wir die Heizkostenabrechnung bezahlen können, also hat sich da schon mal nichts verändert. Wir schleppen nur keine Kohleneimer mehr aus dem Keller in die Stube!

In der ersten Wohnung hatten wir nur einen Ofen für die 2 Zimmer die wir bewohnten, das war schon oft sehr kalt. Später als ich so ungefähr 12 war zogen wir in eine andere Wohnung, da hatten wir endlich in der Küche einen Glutusherd und in der Stube einen Kachelofen, sogar ein kleines Bad, zwar ohne Fenster, aber mit einem Badeofen und e n d l i c h konnten wir ein Wannenbad nehmen!

Ich erinnere mich genau an mein erstes, es war einfach wunderschöööön 😉

Der erste Winter in der neuen Wohnung wird mir immer in Erinnerung bleiben, es war so warm und wir saßen zufrieden beieinander und freuten uns das wir endlich eine warme Wohnung haben und eine Innentoilette und mein Bruder sein eigenes kleines Reich … wir Kinder glaubten wir sind jetzt reich^^.

Vati und Mutti sahen glücklich aus und endlich hatten wir mehr Platz um uns nicht immer auf den Wecker zu gehen, tagsüber spielte ich im Schlafzimmer- das leider nicht beheizbar war- , denn mein Bruder ließ mich nicht in SEIN Reich rein^^ oder ich spielte in der Stube. Für mich war leider kein eigener Raum da. Geschlafen haben Mutti und ich im Ehebett, Vati musste auf dem Sofa in der Stube schlafen und mein Brotherherz hatte sein Bett in seinem Zimmer, was er mir ja ständig unter die Nase rieb, Wir sind 5 Jahre auseinander und er war immer eifersüchtig auf mich Kleene, jetzt hatte er was wo er mich ärgern konnte 😉 trotzdem war es schön endlich mehr Platz als nur 2 Zimmer zu haben und vor allem im warmen und mit fließenden Wasser in der Wohnung  leben zu können.

Nikolaustag war immer ein Festtag, es gab Apfelsinen,Nüsse, Schokolade und Fondant Kringel … mein Brotherherz hatte seinen Stiefelinhalt meistens viel schneller als ich geplündert und er gneierte so lange bis ich ihm dann noch von meinen Schätzen was abgab. Ja das war ja früher so etwas besonderes, wenn man Schokolade und Apfelsinen essen konnte.

Jetzt waren wir noch aufgeregter auf Weihnachten, es dauerte und dauerte bis endlich der große Tag kommen sollte…

Wir wohnten im Harz und da lag immer Schnee, wir verbrachten jede freie Minute draußen mit Ski fahren, Rodeln , Schlittschuhlaufen… Abends sind wir Halbgefrorenen^^ nach Hause gekommen. Schneeanzüge gab es nicht und auch keine Thermosachen, wir hatten Baumwolltrainigshosen(so ähnlich wie heute Jogginghosen, nur nicht so schick^^) und Anoraks die nicht gerade dick gefüttert waren. Schuhe war genau so, man fror eigentlich immer damit. Mütze Schal und Handschuhe wurden von Oma selbst gestrickt und ruck Zuck waren die gefroren, wenn sie mit Schnee in Berührung kamen. Ja und das sind sie, denn wir tollten herum und das frieren kam erst zu Hause 😉

Es war die schönste Zeit meines Lebens 🙂

Wurzeln…

-Vorwort-

Wo komm ich her?

Ich möchte Euch gerne Geschichten aus meinem Leben erzählen … Ich habe nun nicht die Welt bereist und auch keine großen Abenteuer erlebt.

Lasst Euch einfach überraschen 🙂

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Angekommen…

Es ist Januar 1963,es ist ein bitterkalter Wintertag, doch 4 Menschen sind in diesem Moment überglücklich.

Ich erblicke das Licht der Welt ….

Meine Mutter ist froh und glücklich das ich endlich da bin, denn die Chance das sie noch mal ein Baby bekommen könnte, war nach ihrer vorhergehenden Bauchhöhlenschwangerschaft und mit den verbundenen Komplikationen sehr gering.

Mein Vater ist natürlich überglücklich, ich bin sein erstes eigenes Kind und das wird so bleiben.

Mein Bruder hat sich gefreut, anfangs, später wohl nicht mehr so 🙂

Meine Oma war überglücklich über mein Ankommen, ihr Enkelkind von ihrem Lieblingssohn, was mein Vater immer für sie war. Das wussten auch seine 3 Brüder und nahmen es wohl so hin.

Nun bin ich da und warte darauf was so alles passieren wird. Weiterlesen

Loslassen

müssen wir alle mal, aber das fällt manchmal doch schwer.

Wenn die Kids keine mehr sind und sie das Leben da draußen in der weiten Welt endlich leben wollen.

Bei uns ist alles etwas anders, noch wohnt mein erwachsenes Kind bei mir.

Für 4 Tage ist sie nun das allererste mal nicht daheim und ohne uns unterwegs, in einer fremden Großstadt.

Ich finde das gut, das sie sich das traut, denn mit ihrer Epilepsie ist das halt immer nicht so einfach.

Andere Menschen verstehen das ja meistens gar nicht, meinen doch immer das sie endlich alleine leben soll. Ich musste und muss mir auch heute noch immer vieles anhören, von wegen über behüten und verhätscheln. Ganz zu schweigen von Mitarbeitern in Behörden, die ihre Krankheit so darstellen, als wäre es eine ach ist doch nicht so schlimme Krankheit.

Natürlich bin ich sehr sehr froh , das sie versucht in ihr eigenes selbstständiges Leben zu gehen.  Für jeden kleinen Schritt bin ich dankbar und stolz auf sie. Wir ermutigen sie seit dieser blöden Krankheit jeden Tag, ihr Leben zu genießen und es so zu nehmen wie es ist. Sie ist auch eine starke junge Frau geworden. Trotzdem fühlt sie sich noch nicht bereit einen eigenen Haushalt führen zu können. Die Angst vor einem Grand Mal ist einfach  immer gegeben. Sie hat ja auch andere Begleiterscheinungen der Epi. Es ist eben nicht nur der große Anfall, da gibt es noch tausende andere Dinge die ihr das Leben nicht immer einfach machen. Weiterlesen